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Saturday, 6. October 2007
Eine Eiche für Hoffmann von Fallersleben

Zu Ehren des Dichters Hoffmann von Fallersleben wird am kommenden Samstag (6.10.) um 13 Uhr in der Neuen Landschaft Ronneburg eine vier Meter hohe Stieleiche auf dem Ronneburger Balkon gepflanzt. Hoffmann von Fallersleben war zwischen 1859 und 1864 mehrmals in Ronneburg zu Gast. Eine Tafel am Markt 10 in Ronneburg erinnert daran, dass der Dichter des „Deutschlandliedes" hier wohnte. Ihn verband eine enge Freundschaft mit dem Geraer Musikdirektor Wilhelm Tschirch, eine damals weit über die Grenzen Deutschland hinaus bekannte Persönlichkeit.

Hoffmann von Fallersleben wurde als August Heinrich Hoffmann am 2. April 1798 in Fallersleben bei Hannover geboren.  In Göttingen studierte er Theologie und später klassische Philologie. Aber eigentlich interessierte er sich mehr für die Geschichte des klassischen Altertums. Als er 1818 die Bekanntschaft der Brüder Grimm machte, fragte ihn Jacob Grimm, ob im sein Vaterland nicht näher liege als die Antike. Daraufhin wechselte er zum Studium der deutschen Sprache und Literatur. 1821 geht Hoffmann von Fallersleben nach Berlin, um dort mit Hilfe seines Bruders Bibliothekar zu werden. Dort trifft er im Hause seines Freundes Dr. Karl Hartwig Gregor von Meusebach auf Gneisenau, Clausewitz, Hegel, Savigny, Achim und Bettina von Arnim sowie Chamisso und Eichendorff. Wegen seiner nationalliberalen Haltung, die sich in seinen „Unpolitischen Liedern" äußerte, setzt ihn die preußische Regierung 1842 als Professor ohne Pension ab und verweist ihn später des Landes.

1841 ist die spätere deutsche Nationalhymne, das „Lied der Deutschen", entstanden. Die Schaffung eines geeinten deutschen Vaterlandes war für den Dichter der „Unpolitischen Lieder", der wenige Jahre nach der französischen Revolution geboren wurde und die Reste deutscher Kleinstaaterei noch miterleben musste, ein Herzensanliegen. Er setzte sich Zeit seines Lebens für die verloren gegangenen bürgerlichen Freiheiten ein. Ab 1843 führte Hoffmann von Fallersleben ein unruhiges Wanderleben quer durch Deutschland. Dabei kam er oft nach Thüringen. Neben Ronneburg und Gera besuchte er auch Jena und Weimar. 1860 schrieb er: „Um noch einigen Stoff für meine ‚Findlinge' (Titel eines Buches zur deutschen Sprache und Dichtung d. A.) zu holen, ging ich gleich nach Neujahr über Almerich und Zeiz nach Ronneburg. Als Hofmeisters's Gast erfreute ich mich wieder einer ziemlichen Ausbeute. Trotz winterlicher Jahreszeit machten wir einige ergötzliche Ausflüge. Vom 17. Januar an war ich wieder in Weimar."

Neben seiner politischen Lyrik schuf Hoffmann von Fallersleben auch 550 Kinderlieder. Die bekanntesten sind „Alle Vögel sind schon da", „Ein Männlein steht im Walde", Winter adé" , „Kuckuck, Kuckuck ruft's aus dem Wald", „Morgen kommt der Weihnachtsmann", „Der Frühling hat sich eingestellt" und „Summ, summ, summ (Bienchen summ herum)".

Die 1937 gegründete Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft will das Andenken des Dichters in der Öffentlichkeit erhalten.  Ihren Sitz hat sie in Wolfsburg, wo im Schloss Fallersleben ein Hoffmann-von-Fallersleben-Museum eingerichtet wurde. Sie ist auch der Initiator der Baumpflanzung am Samstag in Ronneburg.

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