Das war die Bundesgartenschau 2007 in Gera
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Inhaltsverzeichnis
   Natur neu erleben: Die Bundesgartenschau kommt 2007 nach Thüringen
   Wismutgeschichte: Von den Spitzkegeln zum Rosenbeet
   Grüne Klasse! auf der BUGA 2007
   Kirche auf der Bundesgartenschau
   Kinderreich BUGA
   Kunst auf der BUGA 2007
   Klassik auf der BUGA 2007
   Jazz, Blues und Weltmusik auf der BUGA 2007
   Kulinarische Genüsse auf der BUGA
   Die BUGA auf dem Einkaufsbeutel
   Blumen- und Pflanzenhallenschauen BUGA 2007
   Grabgestaltung und Denkmal im Park der Villa Jahr
   Die Partnerschaftsgärten im Hofwiesenpark Gera
   Irisgarten, Präriestauden und Sonnenkinder
   Die Thüringer Welten in der Neuen Landschaft Ronneburg
   Der Drachenschwanz in der Neuen Landschaft Ronneburg
   Der Entdeckerturm in der Neuen Landschaft Ronneburg
   Nachwachsende Rohstoffe in der Neuen Landschaft Ronneburg
   Finanzielle Eckdaten der Bundesgartenschau in Gera und Ronneburg 2007
   BUGA 2007 - Fakten und Zahlen
   Wichtige Servicedaten zur BUGA 2007
   Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) und ihre Position bei den Bundesgartenschauen
   Begleitprojekte der Bundesgartenschau 2007
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   Bildergalerie
Natur neu erleben: Die Bundesgartenschau kommt 2007 nach Thüringen

Prachtvolle Blumenschauen, traumhafte Gärten, fantastische Landschaften, viel Kultur und echte Thüringer Gastfreundschaft: Erstmals präsentiert sich eine Bundesgartenschau gleich an zwei kontrastreichen Standorten mit attraktiven Erlebniswelten für die ganze Familie - im innerstädtischen Hofwiesenpark Gera und in der einzigartigen Weite der Neuen Landschaft Ronneburg. Dort entsteht ein völlig neu gestalteter Natur- und Erlebnisraum in Verbindung mit einem der weltweit größten Sanierungsprojekte im Bergbau und Umweltschutz.

Vom ersten Frühlingserwachen in sanften Tönen zur Eröffnung am 27. April bis hin zur satten Farbenpracht von Blumen und Bäumen am 14. Oktober zur Abschlussveranstaltung - die BUGA '07 lädt ein zu einem unvergesslichen Fest der Sinne mit einem großartigen Feuerwerk gärtnerischer Höhepunkte. Darüber hinaus versprechen über 2000 Veranstaltungen, die im Eintrittspreis enthalten sind, nicht nur für den Blumenfreund unvergessliche Stunden.

Neue Landschaft Ronneburg: Ein spannender Lebensraum entsteht

Die Neue Landschaft Ronneburg zeigt sich als Ort tief greifenden Wandels: Komplett neu modelliert entstand sie mit unverwechselbarer Identität am Rande eines einstigen Uranerzbergbaugebietes. Die Dimensionen sind gewaltig: Auf mehr als 800 ha wurden Abraumhalden abgetragen, kilometerlange unterirdische Stollen verfüllt und verschlossen. In dem ehemaligen riesigen Tagebaurestloch werden ca. 120 Millionen Kubikmeter Haldenmaterial der Spitzkegel sicher verwahrt. Das gesamte Sanierungsprojekt wird voraussichtlich 2015 abgeschlossen sein.

Bis 2007 werden ca. 140 ha Fläche der Bergbaufolge-Landschaft revitalisiert und den Anwohnern als Lebensraum zurückgegeben. Dieses Gebiet, das noch vor wenigen Jahren einer Mondlandschaft glich, erwacht auf ca. 60 ha jetzt mit der Bundesgartenschau neu.

Der Besucher erlebt eine faszinierende Blütenpracht von ca. 30.000 Rosen und  55.000 Wild-, Prärie- und anderen Stauden sowie passenden Begleitpflanzen. Allein im speziell angelegten Rosengarten auf dem Ronneburger Balkon blühen dann 10.000 Rosen mit 261 Sorten, darunter 70 Neuheiten der Rosenzüchter. Die Themenpalette reicht von historischen Rosen über Traum- und Märchenrosen bis hin zu modernen Züchtungen.

Vom diesem Plateau aus erstreckt sich ein faszinierender Blick auf das weite Gessental und die streng geometrischen Formen der Lichtenberger Kanten, die noch an die Tagebauterrassen erinnern. Hier steht auch der 20 m hohe Entdeckerturm, der Aussichtsplattform und Kletterwand zugleich ist.

Eine 240 Meter lange Spannbandbrücke aus Holz - die längste Holzbrücke Europas - führt in 25 Meter Höhe über das Gessental. Das architektonische Meisterwerk wurde von der Bevölkerung Geras und Ronneburgs aufgrund seiner geschwungenen Wellenform auf den Namen „Drachenschwanz" getauft. Sie leitet den Besucher schließlich vom Drachenkopf auf dem Spielplatz „Feuer" zum Arboretum. Dieser einzigartige Baumgarten beherbergt rund 56

Baumarten mit 410 Bäumen der nördlichen Erdhalbkugel - vom Urweltmammutbaum über die Kaukasus-Tanne bis zur Japanischen Kirschmandel. Dazwischen präsentieren sich die „Thüringer Welten mit regionaltypischen, künstlerisch gestalteten Landschaftsbildern en miniature.

Hofwiesenpark Gera - 300.000 Quadratmeter Erholung pur

Durch die BUGA verändern die ehemaligen Hofwiesen in Gera ihr Gesicht grundlegend. Es entsteht ein attraktiver Stadtpark mit weiten Grünflächen und sanften Konturen am Ufer der Weißen Elster - der Hofwiesenpark Gera.

Die Besucher spazieren auf dem Blütenkorso mit seinem grandiosen Feuerwerk aus Farben und Formen, schlendern auf dem Hofwiesenboulevard vorbei an üppig blühenden Staudenbereichen in Richtung Blumenhalle. Diese ehemalige Werkhalle beherbergt die klassischen Blumen- und Pflanzenschauen.

Als Schmuckstück präsentiert sich die barocke Pracht des rekonstruierten Küchengartens, der zwischen saniertem Jugendstiltheater und neu gestalteter Orangerie liegt.

Am Ufer der Weißen Elster erwacht ein weiteres historisches Kleinod zu neuem Leben: Im Park der Villa Jahr wird der Besuchermagnet einer jeder Gartenschau „Grabgestaltung und Denkmal" zu sehen sein. Hier stellen Friedhofsgärtner und Steinmetze unter großen schattigen Bäumen und blühendem Rhododendron auf ca. 1200 Quadratmeter meisterhafte Arbeiten ihres Handwerks aus. 110 zu prämierende Mustergräber sind vorgesehen.

Einer langjährigen Tradition von Gartenschauen folgend wird es unweit der Villa Jahr einen gesonderten Ausstellungsbeitrag für Kleingartenanlagen geben.

Im Park sind Aktionsinseln in Heckenovale eingebettet. Dazu gehören das Veranstaltungs- und das Spieloval für Kinder. Nördlich vom Veranstaltungsoval sind zwölf Partnerschaftsgärten angesiedelt. Sie dokumentieren Geras Verbundenheit in alle Welt.

Mit der BUGA 2007 haben die Städte Gera und Ronneburg und der Landkreis Greiz durch aktive Unterstützung des Zentralverbandes Gartenbau die Chance erhalten, weite Teile der ehemaligen Stadt- und Industrielandschaft mit finanzieller Unterstützung des Freistaates Thüringen und der Europäischen Union (EU) zu gestalten. Durch Renaturierung, ökologische Aufwertung sowie eine zeitgemäße Park- und Landschaftsgestaltung wird eine eigenständige und unverwechselbare regionale Identität entwickelt.

Wismutgeschichte: Von den Spitzkegeln zum Rosenbeet

Siebzehn Jahre nach Einstellung des Uranerzbergbaus können sich Besucher der Bundesgartenschau 2007 schwer vorstellen, dass sie sich in einem der ehemals größten Uranerzbergbaureviere der Welt befinden. Selbst ortskundige Besucher werden sich nur mit Mühe orientieren können, verschwunden sind die Zwillings-Pyramiden der Spitzkegelhalden Paitzdorf und Reust, welche die Landschaft prägten.

Wo heute Rosen blühen, auf Terrassen Bäume wachsen und Wanderwege zum Spazierengehen einladen, hatte die sowjetisch-deutsche AG Wismut ihre Spuren hinterlassen. Über 40 Jahre holte der Bergbaugigant hier Uran aus der Erde. Als der Abbau Ende 1990 abrupt eingestellt wurde, hinterließ er tiefgreifende Schädigungen bei Natur und Menschen.

Seit 1990 saniert die bundeseigene Wismut GmbH die Hinterlassenschaften des Uranerzbergbaus in Sachsen und Thüringen. Um diese unvergleichliche Geschichte von gezeichneten Bergbauregionen zu blühenden Landschaften zu zeigen, eröffnet die Wismut GmbH anlässlich der Bundesgartenschau ein Ausstellungszentrum in einem sanierten Gebäude des Rittergutes Ronneburg. Die Wismut-Ausstellung wird die Geschichte des Uranproduzenten sowie die Umstrukturierung des Betriebes und die Entwicklung zu einem modernen Sanierungsunternehmen zeigen. Dabei soll die auch nach der Bundesgartenschau gezeigte Ausstellung nicht nur Bergbauinteressierte faszinieren.

Unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges begann die sowjetische Besatzungsmacht in der DDR nach Uran zu suchen. Schnell war klar, dass hier größere Mengen lagerten. 1947 wurde die sowjetische Aktiengesellschaft SAG Wismut gegründet. Ziel war die Ausbeutung der Uranlagerstätten für das Atomprogramm der UdSSR während des Kalten Krieges. Unter riesigen Anforderungen an Menschen, Material und Gerät breitete sich der Uranerzbergbau schnell im Erzgebirge und in Ostthüringen aus. Die Vernachlässigung des Arbeitsschutzes und der Strahlenschutzmaßnahmen sowie die rigorosen Eingriffe in die Umwelt der dichtbesiedelten Regionen Sachsens und Thüringens kennzeichneten die Anfangsjahre.

Ab 1954 wurde aus der Wismut eine sowjetisch-deutsche Aktiengesellschaft (SDAG). Mit bis zu 120.000 Bergleuten wurde in den Revieren Ronneburg, Aue und Königstein Uran gefördert. Die militärisch geführte Wismut avancierte zum Staat im Staate. Der Bergbaugigant war hinter den USA und Kanada zum drittgrößten Uranproduzenten der Welt geworden. Insgesamt 231.000 Tonnen Uran hat das Unternehmen bis 1990 gefördert.

Seit Mitte der siebziger Jahre war die Uranproduktion rückläufig. Die letzten Jahre der Wismut waren geprägt vom Wunsch des sowjetischen Partners, bedingt durch die hohen Produktionskosten, den Bezug von Uran aus Ostdeutschland vorzeitig zu beenden. Regierungsverhandlungen, in denen eine Kompromisslösung erzielt werden sollte, wurden vom Einigungsprozess überrollt.

1990 endeten 45 Jahre Uranerzbergbau im Osten Deutschlands. Mit der Unterzeichnung des Vertrages zwischen der Sowjetunion und der Bundesrepublik zur Beendigung der Tätigkeit Wismut am 16. Mai 1991 wurde eine neue Etappe in der Wismutgeschichte eingeleitet.

Aufgrund der von der DDR eingegangenen Vereinbarung mit der UdSSR war eine Beteiligung der sowjetischen Seite an der Sanierung der Hinterlassenschaften des Uranerzbergbaus nicht durchsetzbar. Die Bundesrepublik übernahm die sowjetischen Anteile und damit die Verantwortung für die Sanierung einer ganzen Region. Aus der Sparte Bergbau der SDAG Wismut wurde Ende 1991 das Bundesunternehmen Wismut GmbH.

Die Sanierung der Uranerzbergbaugebiete in Sachsen und Thüringen ist eine der größten ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen im vereinten Deutschland. Aufgabe ist es, die Flächen nutzbar zu machen und Mensch und Natur eine gesunde Umwelt wieder zu geben. Schwerpunkte sind dabei die Stilllegung der Gruben und deren Flutung, die Wasserreinigung, Demontage und Abbruch kontaminierter Anlagen und Gebäude, die Verwahrung von Schlammteichen am Ort sowie die Sanierung der Abraumhalden.

Von den 6,2 Mrd. €, die die Bundesregierung 1991 für dieses Projekt auf dem Gebiet des Umwelt- und Strahlenschutzes einstellte, sind auf der Grundlage jährlicher Wirtschaftspläne der Wismut GmbH seit Sanierungsbeginn bis Ende 2006 ca. 4,8 Mrd. € ausgeschöpft worden. Das entspricht rund 77 %. Bis heute ist ein Großteil der Sanierungsarbeiten bereits abgeschlossen bzw. in der Endphase. Vollständig wird die Sanierung erst nach dem Jahr 2015 beendet sein.

Eines der offenkundigsten Hinterlassenschaften war der Tagebau Lichtenberg. Hier, wo sich einst die Ortschaften Schmirchau, Lichtenberg und Gessen befanden, entstand ein Loch von fast einem Kilometer Breite und zwei Kilometern Länge. Seine größte Tiefe betrug 240 Meter. Rings um den Tagebau hatte sich eine Haldenlandschaft gebildet.

1976 musste die Förderung in Lichtenberg eingestellt werden, da im Norden die Stadtgrenze von Ronneburg und im Osten die Anlagen des Bergwerkes Schmirchau eine Erweiterung verhinderten. Bis 1990 wurde Material aus umliegenden Schächten in den Tagebau verbracht.

Mit Beginn der Sanierungsmaßnahmen war die komplette Verfüllung des Tagebaus vorgesehen. Da die Böschungen nur bedingt standsicher waren und vom Restloch eine radiologische Belastung für das Umfeld ausging, sollten die unmittelbar in der Nähe lagernden Halden in das Restloch umgelagert werden. Gleichzeitig wurde eine Konzentration der unterschiedlichen Schadstoffpotentiale auf einen lokal begrenzten Raum erreicht.

Täglich wurden rund 40.000 m³ Material transportiert. Nunmehr sind fast 130 Mio m³ Haldenmaterial eingelagert worden. Der Einbau der Halden erfolgte in Abhängigkeit von ihrem Schadstoffinventar. Mit einem Untersuchungsprogramm und in Laborversuchen wurde das Material klassifiziert und schließlich bestimmt, in welche Zone es eingebaut werden kann. So kam das Material mit dem höchsten Säurebildungspotential in die tieferen, die weniger belasteten Massen in die oberen Zonen.

Eine Abdeckung aus unbelastetem Material wird den Aufschüttkörper des Tagebaus Lichtenberg abschließen. Dann wird er als Landschaftsbauwerk weiterhin an die vergangene Bergbautätigkeit in dieser Region erinnern.

Grüne Klasse! auf der BUGA 2007

Die Schule an lauschigen Sonnentagen für einige Stunden ins Grüne verlegen, dies ist bestimmt der Traum eines jeden Schülers. Die BUGA macht es nun auch in Gera und Umgebung möglich: Die Grüne Klasse! hat sich umweltpädagogischen Angeboten verschrieben und möchte bei den Heranwachsenden Verständnis für Natur, ökologische Kreisläufe und das Miteinander in der Welt wecken. Die Schönheit der Welt mit den Augen entdecken zu können, für die  alltäglichen Wunder der Natur das Staunen (wieder) zu finden, dies ist das Anliegen der verschiedenen Themen.

Die Basis des Unterrichts auf der BUGA bilden die spektakulären Ausstellungsbereiche in Ronneburg und Gera, welche als Lern- und Erfahrungsorte genutzt werden. Die Themenpalette reicht von „Erlebnis Natur" über Gesundheits- und Ernährungsaspekte, beschäftigt sich mit den vier Elementen, der Welt und ihren verschiedenen Kulturen, Energie und nachwachsenden Rohstoffen, dem Lebensraum Stadt und ökologischen Fragestellungen. Statt Stillsitzen beim Frontalunterricht zu fordern, lassen die Experten auf der BUGA die jungen Leute in Bewegung kommen. Ein wichtiger Punkt wird auch der Bergbau in Ronneburg sein, welcher die Natur nachhaltig veränderte und mehrfach auch landschaftsgestalterisch thematisiert wird.

Der Hauptsponsor Carl Zeiss stellte für die Grüne Klasse! optische Geräte (Mikroskope, Ferngläser und ein Spektiv) zur Verfügung und helfen bei mehreren Unterrichtseinheiten. Spezielle Stationen zu Umweltthemen, wie der Bereich „Nachwachsende Rohstoffe", der Klimaerlebnispfad, welcher sich auch mit den politisch-diplomatischen Fragen um das Klima beschäftigt, die Streuobstwiese oder auch die Gemüse und Kräuter aus der Goethezeit im historischen Hofwiesenpark, laden alle Altersgruppen ein.

Die stolze Zahl von 133 verschiedenen Umweltbildungsbildungsangeboten in sieben verschiedenen Themenbereichen wird eine wunderbare Ergänzung zu dem BUGA-Veranstaltungskalender sein. Für jedes Wochenende sind Aktionen zu Umweltthemen geplant, welche sich auch an Erwachsene wenden. So gibt es Kräuterwochenenden, eine Lehmbaustelle und vieles mehr. Umweltbildung, dies wird auf der BUGA nicht ein trockenes Faktenreferieren sein, sondern eine lebendige Erlebnisarbeit. Es lohnt sich.

Kirche auf der Bundesgartenschau

In dem Jahr, welches der ungarisch-thüringischen Heiligen Elisabeth gewidmet ist, taucht die Wohltäterin auch auf der Bundesgartenschau auf. Eine Landschaftsgestaltung innerhalb der Thüringer Welten in Ronneburg und das Kirchenzelt thematisieren die Geschichte der heiligen Elisabeth. Das ökumenisch genutzte Kirchenzelt wird auf den hellen Planen in farbigen stilisierten Blütenblättern Zeichnungen über das Wirken der Heiligen tragen.

Nicht nur die Praktikabilität eines wieder verwendbaren Zeltes ließ die Verantwortlichen  beider Konfessionen dafür stimmen, sondern auch der metaphorische Gedanke. Ein Zelt ist nicht Bleibendes und erinnert an das wandernde Gottesvolk in der Wüste, die Form des Beduinenzeltes wurde mit Bedacht gewählt. Die sonntäglichen Gottesdienste in den steinernen Kirchen erwarten, dass die Menschen zu ihnen kommen: Hier kommt die Kirche zu den Menschen, setzt ihre Akzente ohne missionarische Gewalt.

Der Grundgedanke der Schöpfung wird sich durch das Veranstaltungsangebot der beiden großen Kirchen auf der BUGA ziehen, passend zu einer Gärtnerschau. Mit der Segnung der Gartenschau werden sich die Christen das erste Mal zeigen; der ökumenische Eröffnungsgottesdienst 29. April gibt den würdigen Einstieg in einen Veranstaltungsreigen, der es in sich hat. Gottesdienste in der Verantwortung verschiedener Gemeinden, Ausstellungen zum weiten Thema Mensch und Schöpfung, Gemeindeveranstaltungen, Chortreffen, Kindermusicals bis hin Veranstaltungen der Freikirchen, der Veranstaltungskalender weist auf die tägliche Nutzung des Zeltes hin. Einen Ort der Begegnung wollen die Christen für alle Menschen bieten, 120 Ehrenamtliche werden das Zelt während der Ausstellungszeit betreuen.

Mit einer Segnung der Bundesgartenschau am Eröffnungstag in Ronneburg nimmt der Reigen der kirchlichen Veranstaltungen seinen Lauf, ein ökumenischer Abschlussgottesdienst beendet die Veranstaltungen im Kirchenzelt am 14. Oktober.

Kinderreich BUGA

Die BUGA 2007 wird mit ihrer floralen Vielfalt bestimmt nicht nur Erwachsene begeistern. Die Landschaft in ihrer Weite und mit den verschiedenen Attraktionen wie der begehbaren Bratwurst, dem Entdeckerturm für verschiedene bergsteigerische Schwierigkeitsstufen, dem Drachenschwanz, dem Spieloval und anderen Plätzen für die tobenden Kinder wird bestimmt auch die kleineren Besucher in den Bann ziehen.

Allein zwei Anlagen auf der Bundesgartenschau konnten durch das Sponsoring des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen realisiert werden, eine Seilkletteranlage in der Neuen Landschaft und verschiedene Spielobjekte an den Wegen im Hofwiesenpark.

Zusätzlich lädt die BUGA 2007 mehrfach gezielt zu Kinderveranstaltungen ein: Schon am Eröffnungswochenende werden ein Kinderzirkus aus Halle und das Puppentheater Gera mit der wunderbaren Geschichte von Nils Holgerson die jüngeren Besucher begeistern.

Im Mai wird das Geheimnis um den schönsten BUGA - Baum gelüftet. Die kreative Neugier der Kinder aus Gera und Umgebung hat ein Malwettbewerb getestet, zur Teilnahme waren alle Schüler aus Gera und Umgebung eingeladen. Am 24. Mai werden die besten Einsendungen prämiert, Musik und Tanz umrahmen das kleine Fest.

Ein großes Fest hingegen erwartet die Kinder vom 1. bis zum 3. Juni, der Internationale Kindertag wird gleich drei Tage gefeiert. Ob Spielmobile, das Mitspielstück „Clown Conny und die Flaschenpost", Zaubereien und Puppenspiele, die Möglichkeiten zum Vergnügen scheinen unerschöpflich. Mit den Waldgeistern Moosmutzel und Waldwuffel und dem „Traumzauberbaum", der seine poetisch skurrilen Geschichten Monika Ehrhardt und dem Komponisten und Sänger Reinhard Lakomy verdankt, gibt es zum Abschluss einen besonderen Höhepunkt: Die Geschichtenlieder von Lakomy begeistern bereits seit über 25 Jahren.

Auf ein weiteres Fest dürfen sich die Kinder am 18. Juli zum Ferienbeginn freuen. Zwei Monate später stehen junge Akteure am 15. und 16. September auf der Bühne zugunsten unicef. Am 16. September sind es vor allem die Musikschulen der Ostthüringer Region, die auf den Bühnen der BUGA einladen. Auch am Weltkindertag, dem 20. September, werden die kleineren Gäste besonders verwöhnt. Viele weitere Aktionen stehen im Veranstaltungskalender der BUGA 2007.

Kunst auf der BUGA 2007

Durch die Stadt Gera und die BUGA 2007 werden zur Bundesgartenschau viele Kunstprojekte initiiert. Dazu zählt die Sicht „UN.VERBLÜHMT" auf Otto Dix, dessen florale Motive vom 24. Juni bis zum 23. September im Blickpunkt einer Ausstellung in der Orangerie stehen.

Auch neben der Ausstellung der Kunstsammlungen, der „Bergfotografie" im Museum für Angewandte Kunst, der Kunst der Villa Schulenburg gibt es viele Projekte, welche im städtischen Raum oder im BUGA-Gelände die Verbindung Kunst und Natur betonen. Im Hofwiesenpark wird eine Arbeit von Thomas Knoth und Lap Yip auch nach den BUGA-Zeiten verbleiben. Die Pavillonplastik der Künstler gewann den Wettbewerb „Kunst und Licht". Die transparente Skulptur ist im unteren Bereich als Pavillon nutzbar für Ausstellungen, öffnet sich in der zweiten Ebene einem Zen-Garten und zeigt in seiner dritten Ebene lokale Mythen, welche durch Lichteffekte inszeniert werden.

Die Berliner Landschaftskünstler Klaus Bortoluzzi und Denise Sheila Puri haben für ihre Kunst die kleinere Form gewählt; die Kiste mit gartenphilosophischen Aussagen. Kleine Schilder verpacken die beiden Künstler in eine Schachtel, die größeren werden entlang der Parkachse aufgestellt. Katja Schütt, heute in Berlin lebend, hat ihre Wurzeln in Gera. Mit der Stadt verbindet sie ihr Kunstprojekt auf eine sinnlich intelligente Weise. Die textilen Gärten der jungen Künstlerin basieren auf Vorlagen, welche sie in Musterbüchern der Geraer Textilindustrie gefunden hat, verfremdet werden die Blumenmotive gedruckt und markieren den Weg von der Stadt in den BUGA-Park. Es gibt Sitzelemente, schwimmende Inseln auf der Weißen Elster und Elemente an Hausfassaden.

Blumen, dies ist auch das Material, mit dem die Geraer Künstlerin Barbara Toch arbeitet. Ihr Blüten-(T)Raum ist konserviert und wird im botanischen Garten auf Fahnen und Schildern zu sehen sein. Sven Schmidt empfindet den Pfad der Energie am Fredericiplatz nach; ein Kunstprojekt rund um Energie und Umwelt. Zusammen mit Winfried Wunderlich initiiert dieser Künstler auf dem Schlossareal Osterstein während der BUGA 2007 verschiedene Aktionen zwischen Land-Art und Lichtinstallationen, für das Gessental bereitet die Geraer Designerin Angelika Schütt mit einer symbolischen Bohrsonde und einer künstlerischen Tunnelgestaltung den Blick der Künstler auf die Umgestaltung der Landschaft vor.

Ein Vertreter der Neuen Leipziger Schule, Fischer-Art, wird ein Gebäude zum Hofwiesenpark hin verhüllen und so einen Schandfleck in ein Vorzeigestück wandeln. Innerhalb des Ausstellungsgeländes werden vor allem Skulpturen zu finden sein. Thomas Gatzky aus Magdeburg leiht der BUGA einige Arbeiten für das Arboretum, der Steinbildhauer Andreas Pomp stellt sich mit Stelen um das Thema Leben im Hofwiesenpark vor. Karamol Mandir arbeitete für die Neue Landschaft mit Fundgut aus rostigem Stahl.

Klassik auf der BUGA 2007

Die Bundesgartenschau 2007 hat einen Veranstaltungskalender, der sich sehen lässt. Für Freunde der klassischen Musik bietet sie einige besondere und vormerkenswerte Termine.

Ronneburg lädt 2007 erstmalig zu Bachtagen ein. Nicht ohne Grund, schließlich war Johann Sebastian Bach durch den mit ihm befreundeten Kantor J. W. Koch mit der heutigen BUGA-Stadt verbunden. Am Himmelfahrtstag, den 17. Mai, treffen sich in Anschluss an einen Gottesdienst im Gessental um 15 Uhr die Chöre der Kantoreien Ronneburg und Saalfeld, Turmbläser und ein Alphorn-Ensemble zum Musizieren auf der großen Bühne. Bach'sche Musik im Original und in Adaptionen wird einen nicht alltäglichen Bogen zwischen Barock und Gegenwart spannen. Nur drei Tage später, am Sonntag den 20. Mai, lässt sich Ronneburg wieder von barocken Genüssen verzaubern. Zum Abschlusskonzert der Bach-Tage wird festliche Barockmusik der beiden Großmeister Bach und Händel durch Ronneburger, Ilmenauer und Leipziger Musiker erklingen. Das Konzert wird von einem opulenten barocken Feuerwerk gekrönt.

Mit der berühmtesten Johann Strauß Operette „Wiener Blut" verwöhnen die einheimischen Musiker der Theater & Philharmonie Thüringen am 30 Juni und am 1. Juli ihr Publikum, das sich auf ein großes Ensemble und Ballett freuen darf. Die „Nächte in spanischen Gärten", das Klavierkonzert von Manuel de Falla, wird auch im thüringischen Garten 2007 verzaubern. Der Pianist Olaf Kröger lädt am 6. Juli ab 18 Uhr in Gera zu diesem Konzert ein. Das Programm wird durch weitere spanische Kompositionen von Pablo de Sarásate, Joaquin Turina, Enrique Granados und den „spanisch beeinflussten" Franzosen Maurice Ravel geprägt. Es spielt das Philharmonische Orchester der Theater & Philharmonie Thüringen.

Die Musiker der Thüringen Harmonie, welche am 13. Juli um 11.30 Uhr in Gera und 14.30 Uhr in Ronneburg spielen, beleben mit ihren Bläsern und dem Kontrabass eine alte Tradition wieder. Die Harmoniemusik war eine Tradition der nächtlichen Ständchen im öffentlichen Raum, natürlich bevorzugt in Gärten gespielt. Das Highlight in punkto Klassik verspricht das Konzert des BUGA-Medienpartners Mitteldeutscher Rundfunk im MDR-Musiksommer zu werden. Am 28. August ist das MDR-Sinfonieorchester Leipzig in der Reihe „Gartenträume" auf der BUGA in Gera zu Gast. Es werden Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Henri Tomasi und die bekannten „Bilder einer Ausstellung" von Modest Mussorgsky erklingen.

Auch wenn in weiteren Konzerten die Klassik nicht vernachlässigt wird, ein ganz besonderer Höhepunkt für Liebhaber der klassischen Musik dürfte am 1. September sein. Mit dem Oratorium von Joseph Haydn „Die Schöpfung" ab 15 Uhr in Ronneburg kommt ein Meisterwerk der Wiener Klassik auf die Bühne. Das wesentlich umfangreichere Programm über den Veranstaltungskalender auch unter der Adresse http://www.buga-gera.info/ erfahren werden.

Jazz, Blues und Weltmusik auf der BUGA 2007

Die Bundesgartenschau 2007 erlebt bereits wenige Tage nach dem bunten Eröffnungswochenende einen weiteren musikalischen Höhepunkt. Am 5. Mai 2007 spielen „Die Prinzen" ab 18:00 Uhr in der Neuen Landschaft Ronneburg auf. Die Band aus Leipzig begeistert mit anspruchsvollen A-capella-Songs und schnoddrig originellen Liedtexten ihr Publikum seit 1991.

„Happy Feeling" soll nicht nur das positive Grundgefühl schöner Sommerabende widerspiegeln, sondern ist auch der Name einer Gruppe, welche am 30. April den Sound für Freunde jazziger Klänge auf der BUGA eröffnet. Wer Weltmusik französischen Charmes oder keltische und irische Klänge liebt, kommt am selben Tag durch das Magdeburger Trio „Les Soleils" in Gera auf seine Kosten.

Ob temperamentvolle Dixielandklänge wie von den Oberland Dixielanders, den Saspower Dixieland Stompers oder der Dshäs Band, die einen Hauch von New Orleans über die laue Gartenluft wehen lassen, humorvolle Folkmusik wie von der Gruppe Steinmeister aus Naumburg am 6. Mai oder swingende Evergreens aus der Feder von George Gershwin und Glenn Miller - auf der BUGA wird der temperamentvolle Part von Jazz, Blues und Folk nicht zu kurz kommen. Der Blick in das Programmheft, auch digital unter www.buga-gera.info , ist immer wieder zu empfehlen sein.

Auf einige Highlights sei aber hier noch gesondert verwiesen, am 23. Juni verführt eine „Karibische Nacht" im Sommerbad mit heißen Rhythmen bis Mitternacht, am 16. Juli heißt das Zauberwort von Katharina Thorhauer Bossa Nova. Der September zeigt sich auch auf der BUGA musikalisch; am 8. und 9. September verführt ein Jazz-Weekend vom Swing bis zum Dixieland. Auch der Folkmusik ist ein Septembertag gewidmet: Am 30. lädt ein Folkfest in beide Ausstellungsbereiche ein.

Kulinarische Genüsse auf der BUGA

Die Bundesgartenschau geht viele neue Wege, jedoch beim Catering vertraut sie auf Erfahrung. Mit der Firma GCS Großveranstaltungs- und Cateringservice aus Lichtenstein hat die Bundesgartenschau einen in Großevents überaus erfahrenen Caterer als Gastronomen für 171 Tage gewonnen. Die Liste der Referenzen weist das Unternehmen als Caterer für mehrere Landesgartenschauen, Pressefeste, Stadtfeste, als VIP-Caterer für die Biathlon-Weltmeisterschaft in Oberhof, aber auch für politische Größen wie den Empfang des konsularischen Korps sowie des Bundespräsidenten auf der Landesgartenschau 2006 in Rathenow aus.

Für die Zeit der BUGA werden 160 zeitlich begrenzte Arbeitsplätze geschaffen, das erforderliche Equipment von Großzelten und Ausstattung stellt der Caterer selbst. Die Bundesgartenschau 2007 erwartet täglich Tausende Besucher, denen sie sich mit thüringischer Gastfreundlichkeit öffnen will. Die Bratwurst wird als begehbare Skulptur eine Rolle spielen, aber natürlich auch gebrutzelt ihre Liebhaber finden. Sie wird in beiden Arealen angeboten.

Zum Kaffeetrinken verwöhnt in Ronneburg das Sonnencafè die Gäste mit Espresso und anderen nachmittäglichen Köstlichkeiten bei einem herrlichen Panoramablick ins Gessental, auch das Bühnencafé wird sich für die kleine Stärkung zwischendurch empfehlen. Ob im Restaurant im Rittergut mit dem anschließenden Festzelt oder dem Zelt am Gärtnermarkt, überwiegend werden thüringische Spezialitäten serviert. Salate, Suppen, Krustenbraten oder Sauerbraten, vegetarische Speisen, die Speisekarten sind vielfältig und lassen sowohl den kleinen Snack als auch das Mittagsmenü für den gehobenen Anspruch zu. Allein in Ronneburg stehen fast 3000 Sitzplätze in den fünf gastronomischen Einrichtungen für die BUGA-Gäste bereit.

Die sechs gastronomischen Einrichtungen im Hofwiesenpark in Gera halten noch für Hunderte Gäste mehr einen Stuhl bereit. Auch in Gera lassen sich die die kleinen intimeren Orte finden wie ein Café in der Orangerie, das Arena-Café oder das romantisch im englischen Landschaftsgarten der Villa Jahr gelegene Café. Thüringer Gastlichkeit im Zelt und im anschließenden Biergarten heißt es auch am Stadion. Ein Hauch Karibik wird den Besuchern des Festzeltes am Sommerbad versprochen. Die Gastronomie im Hofwiesenpark wird noch durch das Wirthaus im Hofgut vervollständigt.

Falls Sie eine Tagung, einen Empfang oder eine andere Feier planen, haben Sie vom Fingerfood bis zu den verschiedenen exklusiven oder rustikalen Buffets eine reichliche Auswahl. Für Reisegruppen werden besondere Menüs vorbereitet. Also, der Besuch der BUGA erfordert kein prallgefülltes Lunchpaket, sondern die Muße für einen gastronomischen Genuss mit thüringischen Speisen und thüringischer Herzlichkeit.

Die BUGA auf dem Einkaufsbeutel

Wer die BUGA 2007 in Gera und Ronneburg besucht, wird die Gartenschau bestimmt als Feuerwerk schöner Bilder in Erinnerung behalten. Wer die Erinnerung auch gerne in den Händen halten möchte, dem seien die Merchandising-Produkte empfohlen.

Bei der rotfarbigen Logo-Kollektion ziert das Blütenauge die jugendliche frische Basecap in grün-rot sowie verschiedene Taschen von der kleinen Gürteltasche über Einkaufsbeutel bis hin zum Rucksack. Ob auf der Tasse, den Gläsern, einem farbigen Shirt in Kinder- und Erwachsenengrößen, einem Schlüsselband oder auf dem Ost-Kultauto Trabant in Miniaturformat oder Postkartenmagnet; das BUGA-Auge schmückt viele Artikel.

Bugalou, der liebenswerte Drache, der als grünes Maskottchen für die Schau wirbt, kann sowohl als Spardose als auch als Blumenstecker oder Schlüsselanhänger in Gummi und Plüsch sowie als plüschiger Kinderfreund mit nach Hause genommen werden. Für Kinder und Erwachsene tummelt sich der grüne Gartenfreund auf  T-Shirts. Er zeigt sein ganzes gärtnerisches Können. Die Drachen-Kollektion wird durch Basecap und eine Federtasche vervollständigt.

Eine Postkarte mit Motiven von der Bundesgartenschau sowie mit dem Abbild des Bugalou kann erinnern oder Freunden Lust auf einen Besuch in Gera und Ronneburg machen. Auch pfiffige Fotomagnete für den Kühlschrank zeigen die schönsten Einblicke von der Gartenschau.

Die Fanartikel sind in beiden Ausstellungsteilen in Pavillons zu erhalten.

Blumen- und Pflanzenhallenschauen BUGA 2007

 

Terminplan

 

 

 

Nr.

Titel

Dauer

Anfang

Ende

 

 

 

 

 

01

Startschuß zum Blütenmarathon in Gera und Ronneburg

10 Tage

27.04.

06.05.

 

Die große Eröffnungsschau

5 Tage

 

 

 

 

 

 

 

02

Jetzt schon Urlaub auf dem Balkon?

8 Tage

06.05.

13.05.

 

Blühendes für den Balkon und die Terrasse

 

 

 

 

 

 

 

 

03

Immergrün und jetzt am blüh'n

17 Tage

12.05.

28.05.

 

Die Rhododendronblüte in der Halle

 

 

 

 

 

 

 

 

04

Berg und Tal - vom Harz bis an die Nordsee

10 Tage

25.05.

03.06.

 

Die Gärtner Niedersachsens stellen sich vor

 

 

 

 

 

 

 

 

05

Wohn(t)räume

15 Tage

03.06.

17.06.

 

Hydroschau und Raumbegrünung

 

 

 

 

 

 

 

 

06

Blüh auf! - NRW zeigt sich bunt

10 Tage

15.06.

24.06.

 

Das blühende Nordrhein Westfalen

 

 

 

 

 

 

 

 

07

Sie wünschen bitte?

9 Tage

23.06.

01.07.

 

Benachbarte Bundesländer zeigen Ihr gärtnerisches Können

 

 

 

 

 

 

 

 

08

Wogendes Blütenmeer

9 Tage

30.06.

08.07.

 

Der Gartenbauverband Nord mit seinen Gärtnern aus

 

 

 

 

Hamburg, Schleswig Holstein u. Mecklenburg-Vorpommern

 

 

 

 

 

 

 

 

09

Ein Sommernachtstraum

8 Tage

08.07.

15.07.

 

Rosen und Gerbera in harmonischer Gemeinschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

10

Was uns Entdecker schenkten

9 Tage

14.07.

22.07.

 

Fuchsien und vieles mehr

 

 

 

 

 

 

 

 

11

Die wüste Wasserschau

16 Tage

21.07.

05.08.

 

Kakteen und Pflanzen für Feuchtgebiete

 

 

 

 

 

 

 

 

12

Heimspiel

9 Tage

04.08.

12.08.

 

Wir sind die Thüringer

 

 

 

 

 

 

 

 

13

Pflanzen in TopForm

16 Tage

11.08.

26.08.

 

Bonsai und andere Formgehölze

 

 

 

 

 

 

 

 

14

Schatz der Azteken

9 Tage

25.08.

02.09.

 

Die Pracht der Dahlien kombiniert mit exotischen Pflanzen

 

 

 

 

 

 

 

 

15

Tischlein Deck Dich

9 Tage

01.09.

09.09.

 

Gärtnerische Highlights aus Rheinland Pfalz

 

 

 

 

 

 

 

 

16

Wir können alles - außer Hochdeutsch

10 Tage

07.09.

16.09.

 

Gärtner aus Baden und Württemberg zu Gast in Thüringen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17

Trendiges künstlerisch präsentiert

7 Tage

14.09.

20.09.

 

Die große Floristikschau

 

 

 

 

 

 

 

 

18

Blicke über den Gartenzaun

10 Tage

21.09.

30.09.

 

Unsere Nachbarn aus Sachsen Anhalt

 

 

 

 

 

 

 

 

19

Ein Herbstspaziergang

16 Tage

29.09.

14.10.

 

Erntedank aus Brandenburg

 

 

 

 

 

 

 

 

20

Zielgerade - Bis bald in Schwerin

9 Tage

06.10.

14.10.

 

Das große Finale

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeit und Raum

4 Tage

23.08.

26.08.

 

Ikebana Kunst-Ausstellung

 

 

 

 

 

 

 

 

Grabgestaltung und Denkmal im Park der Villa Jahr

Mit dem nach historischem Vorbild rekonstruierten Park der ehemaligen Fabrikanten-Villa Jahr erhalten Steinmetze und Friedhofsgärtner bei der BUGA 2007 einen geradezu idealen Standort für ihren Ausstellungsbereich. Der Park ist ein bedeutendes Zeugnis einer Gartenanlage im englischen Landschaftsstil. Die alten Wegführungen wurden wiederhergestellt, und die gesamte Teichanlage mit Wasserkaskade und Landschaftsbrücke originalgetreu restauriert. Auf einer Fläche von rund 1200 m² können die Aussteller des Bereiches „Grabgestaltung und Denkmal" dort inmitten einer Sonderschau von Rhododendren beispielhafte Arbeiten ihres Handwerks an sonnigen, halbschattigen oder schattigen Plätzen präsentieren.

Allein 70 Friedhofsgärtnereien beteiligen sich bei der Bundesgartenschau Gera und Ronneburg 2007 am Ausstellungswettbewerb „Grabgestaltung und Denkmal". Das zeigt bundesweit das große Fachinteresse an dieser Bundesgartenschau. 110 unterschiedliche Mustergräber können besichtigt werden.

Das Wissen um die traditionelle Symbolik der Pflanzen ist in unserer Zeit mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Eine Ausstellung über den Symbolcharakter von Pflanzen will dieses Wissen wieder auffrischen. Ein anderer Bereich befasst sich mit der Thematik „Der gemeinsame Weg". Mit dieser Idee soll die Zusammenarbeit zwischen Steinmetzen und Friedhofsgärtnern aufgezeigt werden mit dem Ziel, schon zu Lebzeiten die Grabstellen gestalten zu lassen.

In der Villa selbst werden eine Ausstellung  über die Trauerbewältigung und das Bestattungswesen sowie eine Ausstellung des Bundes Deutscher Baumschulen e.V. gezeigt.

Gepflegt werden die Gräber während der Zeit der BUGA von Auszubildenden der Friedhofsgärtner aus ganz Deutschland. Sie nehmen gleichzeitig eine beratende Funktion gegenüber den Besuchern wahr und können damit auch selbst Erfahrungen sammeln.

Die Partnerschaftsgärten im Hofwiesenpark Gera

Schlendert man den BUGA-Boulevard entlang, fallen einem zwölf Fahnen ins Auge. Sie stehen in einem Oval, das von einer drei Meter hohen Hecke aus Feldahorn gefasst ist. Auf den Fahnen befinden sich die Stadtwappen der 12 Partnerstädte von Gera. Alle diese Städte sind hier auf der BUGA 2007 mit einem eigenen Garten vertreten und jeder dieser „Partnerschaftsgärten" ist von einer ein Meter hohen Ligusterhecke umgeben. Als drittes Element schließlich verbindet ein Baumhain aus Amberbäumen die einzelnen Gärten, die in dem Oval nach ihrer geografischen Lage angeordnet sind:

Von West nach Ost im Halbrund am Weg befinden sich die Gärten von Fort Wayne (USA), Saint Denis (Frankreich), Arnheim (Niederlande), Nürnberg (Deutschland) und Kuopio (Finnland). An der Weggabelung ist darüber hinaus noch ein zusätzlicher Garten angelegt, in dem man sich über das Projekt und die Partnerschaftsgärten ausführlich informieren kann. Nördlich des zweiten Weges liegen dann wiederum in West-Ost-Richtung die Gärten von Plzen (Tschechien), Skierniewice (Polen), Gorazde (Bosnien-Herzegowina), Timisoara (Rumänien) und den beiden russischen Städten Pskow und Rostow am Don.

Im Eingangsbereich der einzelnen Gärten liegen Bodenplatten aus Granit, in denen der Name und das Stadtwappen eingelassen sind. Die Gestaltung der Gärten selber soll einen Eindruck der jeweiligen Stadt und des Landes vermitteln. Arnheim zum Beispiel präsentiert sich mit den typischen Klompen, die man mit dem Begriff „Frau Antje" verbindet. Im Garten von Fort Wayne symbolisieren die Wegflächen drei in der Stadt zusammenfließende Flüsse, Gorazde gestaltet das eigene Stadtwappen mit Pflanzen und der finnische Garten spiegelt mit dem dunkelblauen Granit in Streifen und dem hellen Zierkies die Landesfarben Finnlands wieder. Im tschechischen Garten erinnert der Hopfen and das „Pils" und Timisoara symbolisiert mit einer Laterne, dass in dieser Stadt die erste Straßenbeleuchtung Europas 1884 eingeführt wurde. Im russischen Garten von Pskow soll die Plastik eines schmiedeeisernen Hahnes sowohl auf den Dichter Puschkin, der in Pskow beerdigt ist, als auch auf das Schmieden als typisches Pskower Handwerk hinweisen.

So erzählt jeder Garten seine eigene interessante Geschichte, die man auch auf den aufgestellten Pulttafeln nachlesen kann.

Irisgarten, Präriestauden und Sonnenkinder

Mehr als 100.000 Stauden werden 2007 in der Neuen Landschaft Ronneburg und im Hofwiesenpark Gera blühen. Die Arrangements wurden von der Landschaftsarchitektin Petra Pelz aus Biederitz bei Magdeburg entworfen. Mit ihr konnte die BUGA Gera und Ronneburg 2007 eine der renommiertesten deutschen Landschaftsarchitektinnen für die Planung der Staudenpflanzungen im Hofwiesenpark Gera und in der neuen Landschaft Ronneburg gewinnen. Sie erhielt den "Landscape Design Award 2005" der amerikanischen Perennial Plant Association (PPA) in der Kategorie Gartenschauen für ihre exzellente und innovative Art der Staudenverwendung auf der IGA Rostock 2003.

Im Hofwiesenpark Gera sind die Stauden unterschiedlichen Themen zugeordnet. Nördlich des Veranstaltungsovals wurde bereits ein großer Irisgarten angelegt. Passende Begleitpflanzen schaffen Kontraste und Harmonien zu den intensiven Farben und opulenten Blüten. Die Züchtung der Iris - aus Asien kommend - hat eine lange Tradition und zaubert immer wieder eine ungeheure Farbenvielfalt hervor. Grund genug also, dieser Gattung einen eigenen Garten zu widmen mit über 200 verschiedenen Irisarten und -sorten.

Unweit davon können sich die BUGA-Besucher vom großen Beetstaudengarten verzaubern lassen. Die Beet- und Prachtstauden entfalten sich in einem breiten Farbspektrum. Farbkompositionen von Blüten und Blättern schaffen unterschiedliche Bilder und Assoziationen.

Im Norden des Hofwiesenpark unweit des Kirchenpavillons kann der Besucher im Bereich „Schattenstauden und Sonnenkinder" Anregungen für farbenprächtige Stauden an schattigen, halbschattigen und sonnigen Standorten finden. Das Thema „Sonnenkinder" umschließt den künftigen Kirchenpavillon. In freundlichen Tönen wie Weiß, sonniges Gelb oder Orange leuchten die Korbblütler und schaffen ein farbenfrohes, heiteres Bild.

In der Neuen Landschaft Ronneburg werden ästhetisch fein abgestimmte Wildstauden und Gräser sowie exotische Präriestauden die melancholisch anmutende Weite dieser Landschaft unterstreichen.

An dieser Leistungsschau des Gartenbaus sind 31 Aussteller des Bundes Deutscher Staudengärtner und viele Liebhaberorganisationen beteiligt. Sogar ein Aussteller aus Frankreich lieferte neue Züchtungen für den Irisgarten.

Die Thüringer Welten in der Neuen Landschaft Ronneburg

Zu den besonderen Attraktionen der BUGA 2007 in der Neuen Landschaft Ronneburg gehören die „Thüringer Welten", zwölf künstlerisch gestaltete Landschaftsbilder inmitten des großen Arboretums. Die Entwürfe dazu stammen von Thüringer Landschaftsarchitekten.

Das Landschaftsbild Gläserne Welt greift die Geschichte des berühmten Thüringer Glases aus und veranschaulicht durch pflanzliche Gestaltungselemente die Herstellung dieses einzigartigen Materials. Entwurf: Katrin Preuß/Nadine Schrön, Hörselberg

In einem anderen Bild wird das legendäre Rosenwunder der Heiligen Elisabeth inszeniert: Die symbolischen Brote, die sich der Sage nach in Rosen verwandeln, sind mit Weidengeflecht gefasst und mit Roggen und Weizen bepflanzt. Sie versinken in einem Rosenbeet. Entwurf: Thomas Herrmann, Eisenach

Das berühmte Zwiebelmuster gibt dem nächsten Bild seinen Namen. Es dokumentiert die Geschichte und Bedeutung des Thüringer Porzellans und stellt auf anschauliche und phantasievolle Weise die Rohstoffe zur Herstellung des „Weißen Goldes" vor. Interessante pflanzliche Elemente, Porzellanelemente des Förderers KAHLA/Thüringer Porzellan, ergänzen dies. Entwurf: Stefan Dittrich, Erfurt

Landschaftsfolge/Folgelandschaft widmet sich den gewaltigen Landschaftsveränderungen im ehemaligen Tagebau der Wismut GmbH um Ronneburg. In geometrischer, abstrahierter Form vollzieht sich der Wandel spiegelbildlich von der ehemaligen Abraumhaldelandschaft zur sanierten, von Umweltschäden freien, wiederbegrünten Natur- und Erholungslandschaft. Entwurf: Holger Ehrensberger, Jena

Die Thüringer Rostbratwurst und ihre noch „lebenden" traditionellen Zutaten werden in einem weiteren Landschaftsbild in Form einer riesigen begehbaren Hülle und verschiedenen Kräuterfeldern symbolisiert. Entwurf: psl Erfurt

Im Landschaftsbild Mythos Blumenstadt manifestiert sich die Farbenpracht der Erfurter Blumenfelder in einem riesigen Blumenteppich, der optisch durch spiegelpolierte Edelstahlscheiben auf über 60 m Länge vergrößert wird. Entwurf: Landschaftsarchitekturbüro IHLE, Weimar

Das Bild Olitätenwelt greift die jahrhundertealte Tradition der Olitätenherstellung (oleum = lat. das Öl) in Familienbetrieben und den Vertrieb dieser Kräuter und Heilmittel durch die für Thüringen typischen und deutschlandweit einmaligen Buckelapotheker auf. Entwurf: Helgard Lesniewski, Gera

Im Landschaftsbild Streuobst, Pfingstrosen und Wein - Jena's Hänge laden ein werden drei für die Gegend um Jena typische Landschaften vorgestellt: die Streuobstwiesen, die Pfingstrosenfelder und der Weinanbau an den Muschelkalkhängen. Entwurf: stock + partner, Jena

Ein in Thüringen häufig vorkommendes naturnahes Kleingewässer ergänzt im Landschaftsbild Naturnahes Stillgewässer die pflanzliche Vielfalt des Arboretums und fügt sich ideal in die umgebende Baumkulisse des gemäßigten Klimas Nordamerikas ein. Entwurf: Andreas Greite, Erfurt


Grenzland - grünes Band spiegelt eine symbolische Momentaufnahme der Situation am ehemaligen Grenzstreifen. In der jahrzehntelangen Abgeschiedenheit zwischen Ost und West konnten sich wertvolle Biotope entwickeln - das heutige grüne Band. Entwurf: Schley + Christ, Erfurt

Dem Nationalpark Hainich als größtem zusammenhängenden Laubwaldgebiet Deutschlands im Drei-Städte-Eck zwischen Eisenach, Mühlhausen und Bad Langensalza wird im gleichnamigen Landschaftsbild ein künstlerisches Denkmal gesetzt. Entwurf: Heike Roos, Weimar

Im letzten der zwölf Landschaftsbilder werden die für die Saalehänge typischen Muschelkalklandschaften in Form von künstlichen Terrassen erzeugt und mit ganzjährigen, unterschiedlichen Pflanzenbildern durchzogen. Auffällige Stauden wie Graslilien, Blutstorchschnabel, Bunte Kronenwicke oder Diptam prägen die Vegetation. Und im Herbst werden Perückensträucher weithin rot leuchten. Entwurf: Ulrich Boock, Jena

Die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten dieser regionaltypischen Landschaftsbilder wird auf der BUGA 2007 viele Bewunderer finden.

Der Drachenschwanz in der Neuen Landschaft Ronneburg

In der Neuen Landschaft Ronneburg ist in Vorbereitung der BUGA 2007 die längste Holzbrücke Europas entstanden. Das architektonische Meisterwerk (Architekt: Richard J. Dietrich) wurde von der Bevölkerung Geras und Ronneburgs aufgrund seiner geschwungenen Wellenform auf den Namen „Drachenschwanz" getauft. Die 240 Meter lange Brücke führt über das 25 Meter tiefe Gessental und leitet den Besucher vom Drachenkopf auf dem Spielplatz „Feuer" zum Arboretum.

Das Einmalige an dieser neuen Brücke ist, dass das Tragwerk nur aus einem einzigen blockverleimten Holzband besteht. Dieses so genannte Spannband wird wie ein Seil wellenförmig über drei Felder jeweils rund 50 Meter weit gespannt.

Die Fundamente und Widerlager bestehen aus Stahlbeton, die Pfeiler aus verzweigten Stahlrohrstützen. Die oberen Verzweigungen der Pfeiler dienen der sanften Umlenkung des Spannbandes von Feld zu Feld und erinnern an Bäume. So werden hier, wie in der gesamten Brückenkonstruktion, technische und ästhetische

Erfordernisse kreativ miteinander verbunden.

Andererseits ist Holz nicht nur leichter und kostengünstiger, sondern als nachwachsender Baustoff auch ökologisch sinnvoller als andere Materialien. Es fügt sich auf natürliche Weise in die Landschaft ein und unterstützt damit die Intensionen dieser BUGA, vor allem in den Bereichen Nachwachsende Rohstoffe und Umweltbildung.

Die Holzkonstruktion ist so robust konzipiert, dass mit einem geringen Unterhaltsaufwand und einer langen Lebensdauer gerechnet wird.

Auf der Brücke erwartet die Besucher ein faszinierender Blick auf das blühende Ausstellungsgelände und die neu geschaffene Landschaft des ehemaligen Uranerz-tagebaugebietes.  Die leichte und etwas vibrierende Konstruktion kann Besuchern ein Gefühl des Schwebens vermitteln. So erfüllt das Bauwerk die Konzeption „Erlebnisbrücke" in jeder Hinsicht.

Die Brücke ist Teil des Fernradweges „Thüringer Städtekette" sein, der von Altenburg bis Creuzburg über 240 Km quer durch Thüringen verläuft. Die Kosten beliefen sich auf ca. 1,7 Mio Euro. Die Finanzierung erfolgt mit Fördermitteln des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Arbeit sowie durch die EU zur Stärkung des Tourismus.

Der Entdeckerturm in der Neuen Landschaft Ronneburg

Mit seinem futuristisch anmutenden Design setzt der 20 Meter hohe Entdeckerturm (Architekturbüro Wendrich, Gera) in der Neuen Landschaft Ronneburg schon von weitem ein prägnantes Zeichen im künftigen Ausstellungsgelände der BUGA 2007. Das Bauwerk erinnert in seiner Gestaltung an einen Förderturm und ist eine Reminiszenz an das ehemalige Tagebaugebiet der Wismut.

Der Entdeckerturm ist multifunktional als Aussichtsturm und als Kletterwand nutzbar. Die beiden freistehenden Wandscheiben bieten ideale Möglichkeiten für Kletterer und sportbegeisterte Besucher. Bedingt durch verschiedene Krümmungsradien in Verbindung mit unterschiedlicher Oberflächengestaltung lassen sich die Kletterschwierigkeitsgrade im Gebirge von 1 bis 10 nachempfinden. In den gekrümmten Stahlbetonwänden sind Klettergriffe aus Kunststoff angebracht, die acht verschiedene Kletterrouten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ermöglichen. Um die Attraktivität für professionelle Kletterer zu erhöhen, wurde an der auskragenden Aussichtsplattform ein großer balkonartiger Überhang geschaffen. Auch kleinere Überhänge und auskragende Bauteile an der senkrechten Stahlbetonwand stellen erhöhte Herausforderungen für die Sportler dar.

Im unteren Drei-Meter-Bereich ermöglichen speziell gesetzte Griffelemente Anfängern und Kindern das „Bouldern" unter Anleitung von Aufsichtspersonen ohne zusätzliche Absicherungseinrichtungen.

Die Fassade des Turms schmückt ein Graffito zum Thema „Natur nach dem Tagebau". Vorbei an Insekten steigt der „Entdecker" zum Gipfel, um von diesem auf die gelungene Rückgewinnung der Natur in der Wismutregion zu schauen.

Der Entdeckerturm steht direkt im Kreuzungspunkt zwischen den Achsen Erlebnisbrücke und Fernradwanderweg „Thüringer Städtekette" und ist eine Landmarke auf dem Fernradwanderweg.

Durch seine moderne Architektur bildet er einen reizvollen Kontrast zur renaturierten Bergbaunachfolgelandschaft und zum blühenden Ausstellungsgelände der Bundesgartenschau 2007.

Nachwachsende Rohstoffe in der Neuen Landschaft Ronneburg

Auf 2,5 ha präsentiert sich der Ausstellungsbereich „Nachwachsende Rohstoffe" unweit des Haupteinganges zur Neuen Landschaft Ronneburg. Von weitem sichtbar, eröffnet sich dem Besucher das Farbenspiel der nachwachsenden Rohstoffe und wird aus der Nähe durch ein Duft- und Formenspiel ergänzt.

Im Außenbereich des Ausstellungsbeitrages wird dem Besucher mit mehr als 200 Kulturen die vielfältige Palette der  nachwachsenden Rohstoffe in verschieden großen Schauparzellen, die den anteilmäßigen Anbauumfang der Pflanzen im Bundesdurchschnitt verdeutlichen, vorgestellt. Weil Thüringen eines der größten Anbauländer von Arznei- und Gewürzpflanzen ist und der Kräuteranbau eine lange Tradition aufweist, widmet sich eine gesonderte Fläche den Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen.

Der Pavillon, eigens für die Ausstellung „Leben mit nachwachsenden Rohstoffen" in Holzbauweise errichtet, informiert die Besucher auf knapp 300 m² über die mannigfaltigen Verwendungs- und Einsatzmöglichkeiten nachwachsender Rohstoffe im Alltag. Die Ausstellung gibt dem Besucher nicht nur viele Informationen zu Themen wie beispielsweise Arznei- und Farbstoffe, Dämmstoffe oder Bioenergie, sie eröffnet dem Besucher durch Hinzunahme der Sinne die Möglichkeit, nachwachsende Rohstoffe selbst zu entdecken. Stilisiert künstlerisch nachgebaute Wohnräume zeigen dem Besucher im zweiten Teil der Ausstellung, wo heute schon überall Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen eingesetzt werden und wie vielfältig deren Spannbreite ist: Vom Holzspielzeug über verschiedene Dämmstoffe, pflanzengefärbte Kleidung, Schmierstoffe oder moderne Holzfeuerungsanlagen für nachwachsende Rohstoffe, um nur einige Beispiele zu nennen.

Verschiedene themenbezogene Aktionswochenenden und Fachtagungen zu aktuellen Themen ergänzen die Ausstellungen im Innen- und Außenbereich.

Finanzielle Eckdaten der Bundesgartenschau in Gera und Ronneburg 2007
Gesamtinvestitionsvolumen146 Mio. Euro
    
davon:Investionen in den Regionen Gera und 
 Ronneburg mit Dauerwirkung110 Mio. Euro
    
 Aufwendungen für die Vorbereitung und 
 Durchführung der Bundesgartenschau mit 
 teilweiser Dauerwirkung36 Mio. Euro
    
Finanzierungsquelle dieser Maßnahme durch 
    
1. Investitionsmaßnahmen in der Region110 Mio. Euro
    
 Kommunale Träger     Stadt Gera75 Mio. Euro
    
  Landratsamt Greiz10 Mio. Euro (am Standort Ronneburg)
    
  Stadt Ronneburg25 Mio. Euro (am Standort Ronneburg)
    
 davon Fördermittel des Freistaat Thüringen76 Mio Euro
    
2. Aufwendungen zur Vorbereitung der BUGA  
(Durchführungshaushalt)36 Mio. Euro
    
 Kommunale Träger     Stadt Gera2,5 Mio Euro
    
  Landratsamt Greiz2 Mio Euro
    
  Stadt Ronneburg0,5 Mio. Euro
    
 Freistaat Thüringen 10 Mio. Euro
    
 geplante Einnahmen aus Eintrittsgeldern18 Mio. Euro
    
 sonstige Einnahmen3 Mio. Euro
BUGA 2007 - Fakten und Zahlen

Zeitraum
27. April bis 14. Oktober 2007

Ausstellungsfläche
900.000 m² (das entspricht etwa der Größe von 120 Fußballfeldern)

Ausstellungsbereiche

Hofwiesenpark Gera

ca. 300.000 m² Ausstellungsfläche (30 ha)

Neue Landschaft Ronneburg

ca. 600.000 m² Ausstellungsfläche (60 ha)

Architekten/Planer/Unternehmen

Daueranlagen Hofwiesenpark Gera: kokenge.ritter GmbH, Dresden
Daueranlagen Neue Landschaft Ronneburg: fagus FachGesellschaft für Umwelt- und Stadtplanung, Markleeberg
Gesamtplanung gärtnerische Ausstellungsbeiträge: ARGE Planung gärtnerische Ausstellungsbeiträge BUGA 2007, Gera, Berlin, Magdeburg
Erlebnisbrücke Drachenschwanz: Büro für Ingenieur-Architektur, Dipl.-Ing. Richard J. Dietrich, Traunstein
Entdeckerturm: Architekturbüro Wendrich, Gera
Hochbauten Rittergut mit Herrenhaus und Neuer Scheune: Architektur und Design Dipl.-Ing. Raimund Prinz, Gera
Projektsteuerung: Iproplan; WiSt; Ingenieurbüro IFBW

Weiterhin sind zahlreiche Planungs- und Ingenieurbüros sowie Unternehmen aus Thüringen und der gesamten Bundesrepublik am Bau der BUGA 2007 beteiligt.

Aussteller
ca. 700 Aussteller für Hallen- und Freilandschauen

Bewegte Erdmassen             

Neue Landschaft Ronneburg

ca. 910.000 m³

Hofwiesenpark Gera

ca. 70.000 m³

Gesamt:

ca. 1 Mio m³ (das entspricht 50.000 LKWs à 20 m³
oder ca. 17.000 Güterwagen à 60 m³)

 Gärtnerische und bauliche Besonderheiten

Neue Landschaft Ronneburg

Neu gepflanzte Bäume:

ca. 1000 Laub- und Nadelbäume, 148 Obstbäume,
sowie 4960 Stück durch Aufforstung

 

Großes Arboretum:

Baumsammlung mit Exemplaren der nördlichen
Erdhalbkugel; Fläche 50.000 m², ca. 410 Bäume

Lichtenberger Kanten:

3 Terrassen, ca. 1 km Länge, 187 Stieleichen

 

Rosengarten:

10.000 Rosen mit 261 Sorten, darunter 70 Neuheiten

Stauden:

ca. 55.000 Stück

Begleitpflanzen:

1.500 Ginster, 12.700 Bodendeckerweiden, 14.500
Bodendeckerrosen, 23.000 Strauchrosen, 10.000
Stauden, 6.700 Zwiebeln

Thüringer Welten:

gartenarchitektonische Darstellung von 12 Thüringer Landschaftsbildern,
Gesamtfläche: 8.000 m²

Drachenschwanz:

europaweit einzigartige Holzbrücke,
240 m lang, 25 m hoch

Entdeckerturm:

23 m hoher Aussichts- und Kletterturm, Nachbildung
eines Wismut-Förderturms, 8 Kletterrouten mit 10
unterschiedlichen alpinen Schwierigkeitsgraden - mit
Überhang, Aussichtsplattform bei 20 m

Naturtheater:

ca. 600 Rasensitzplätze

 Hofwiesenpark Gera

Neu gepflanzte Bäume

430, z.B. Eichen, Hainbuchen, Buchen

Stauden:

ca. 55.000 Stück

Spieloval:

ca. 5.000 m², Abenteuerspielplatz „Riesenvogelwelt"
nach Ideen von Geraer Schülern gestaltet

Hofwiesenbühne:

18.000 m² mit bis ca. 2.000 Plätzen

Partnerschaftsgärten:

die 12 Partnerstädte Geras präsentieren sich jeweils mit einem kleinen Gartenareal: Arnhem (Niederlande),
Fort Wayne (USA),
Gorazde (Bosnien-Herzegowina),
Kuopio (Finnland),
Nürnberg (Deutschland),
Plzen (Tschechische Republik),
Pskow (Russland),
Rostow am Don (Russland),
Saint-Denis (Frankreich),
Skierniewice (Polen),
Sliven (Bulgarien),
Timisoara (Rumänien).
Gesamtfläche: 1.200 m²

Blütenkorso:

ca. 500 m langes Blütenband vom Haupteingang zu den
Hallenschauen mit jahreszeitlich wechselndem Blütenflor

Staudenpflanzungen:

ca. 7.000 m², nach Themen gegliedert, dazu gehört ein
Irisgarten, der seit langer Zeit wieder auf einer BUGA zu sehen ist

Wichtige Servicedaten zur BUGA 2007

Öffnungszeiten
Täglich von 9.00 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit, bei Sonderveranstaltungen länger

Anreise mit der Bahn
Hauptbahnhof Gera oder DB-Haltepunkt Ronneburg

Kombiticket (Bahnfahrt plus Eintritt) für 22 Euro
Gilt für den Geltungsbereich Thüringen, Sachsen und Sachsen/Anhalt

Anreise mit dem Auto
A4, Abfahrt Gera

Parkmöglichkeiten
Zentralparkplatz Zoche (ausgeschildert) am Flugplatz; von dort kostenloser Busshuttle alle zehn Minuten ab 8:30 Uhr

Führungen bis 25 Personen

1 Stunde wahlweise in Gera oder Ronneburg: 47,50 Euro
2 Stunden in Gera oder Ronneburg bzw. beide Standorte: 73,50 Euro
3 Stunden Gera und Ronneburg mit einem Guide: 94,50 €
Fachführung in Gera oder Ronneburg: 136,50 €

Zu buchen über:

Gera Tourismus e.V.
Heinrichstraße 35
07545 Gera
Fon: 0365/19433
Fax: 0365/8304481

Eintrittspreise

Dauerkarten (nicht übertragbar):

Erwachsene:  80 EUR
Ermäßigt:       65 EUR
Kinder (7-15) 30 EUR

Tageskarten:
Erwachsene:     16 EUR
Ermäßigt:           14 EUR
Kinder (7-15)     7 EUR

Zweitageskarten:
Erwachsene:     26 EUR
Ermäßigt:          24  EUR
Kinder (7-15)    11 EUR

Ermäßigungsberechtigt sind Wehr- und Zivildienstleistende, Studenten, Schüler ab 16 Jahre, Behinderte, Empfänger von Arbeitslosengeld und Sozialhilfe. Kinder bis 6 Jahre können die BUGA in Begleitung Erwachsener kostenlos besuchen.

Tickethotline
01805-702007

Infotelefon
+49 (0) 365 55 20 07

Grüne Klasse zur Umweltbildung
036602/44010

Online-Informationen
http://www.buga-gera.info
http://www.thueringen-tourismus.de,
http://www.gera.de/

Die BUGA ist barrierefrei und behindertenfreundlich

Behindertenparkplätze befinden sich an den Haupteingängen der beiden Ausstellungsbereiche. In der Nähe der Haupteingänge sowie bei der Gastronomie und den Veranstaltungsorten gibt es behindertengerechte Sanitäranlagen. Den kostenlosen Rollstuhlverleih, der durch die freundliche Unterstützung der Firma Days Healthcare aus Bad Oeynhausen möglich wurde, finden Bedürftige an den Haupteingängen. Voranmeldungen werden über das Servicetelefon 0365/55200825 erbeten. Für Menschen mit Handicap steht Servicepersonal als Begleitung zur Verfügung.

Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) und ihre Position bei den Bundesgartenschauen

Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) wurde 1993 von den Spitzenverbänden des gärtnerischen Berufsstandes gegründet und bündelt somit das fachliche Wissen aus 50 Jahren der Mitwirkung bei Gartenschauen. Der Bund Deutscher Baumschulen (BdB), der Bundesverband für Garten-, Landschafts-, und Sportplatzbau e.V. (BGL) und der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG), sind zu gleichen Teilen Gesellschafter der DBG und positionieren dieses Unternehmen als starken Partner der Städte und Regionen, die eine Bundesgartenschau (BUGA) oder eine Internationale Gartenbauausstellung (IGA) ausrichten.

Bei der Bewerbung um die Ausrichtung einer Gartenschau und auch bei deren Präsentation richten sich interessierte Städte oder Regionen nach Kriterien der DBG.

Bereits diese Kriterien entsprechen den heutigen Ansprüchen, wonach Gartenschauen für die ausrichtenden Städte nicht nur ein sommerlanges Fest sein, sondern darüber hinaus Maßnahmen zur künftigen Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung einleiten sollen. Nachdem die DBG eine BUGA oder IGA vergeben hat, beginnt ihre Kooperation mit der jeweiligen Stadt oder Region. Sie liefert Ideen für die Programmgestaltung, unterstützt bei der Durchführung, organisiert die gärtnerischen Wettbewerbe und koordiniert die beteiligten Gartenbaubetriebe. Sie trägt durch ihre jahrelange Erfahrung und ihre modernen Dienstleistungsangebote, aber auch durch ihre Verbindungen mit der internationalen Gartenbauwirtschaft wesentlich zum Erfolg dieser Schauen bei.

Während der Bundesgartenschau präsentiert sich die grüne Branche mit ihrem gesamten Dienstleistungsspektrum, sowie der größten Vielfalt neuer Züchtungen und bewährter Sortimente von Pflanzen und Blumen. Darüber hinaus bekommen die Besucher Anregungen und Lösungen für gärtnerische Probleme, verbunden mit kompetenter Beratung.

Nach einem halben Jahr schließen sich auch in Gera und Ronneburg die Tore der offiziellen Schau. Es bleiben die neuen Parkanlagen; sie bringen langfristigen Gewinn für Image, Tourismus und Wirtschaft.

Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) fördert mit ihren Produktmarken BUGA und IGA örtlich und regional wirtschaftliche und soziale Wertschöpfung.

Begleitprojekte der Bundesgartenschau 2007

Nicht nur der Hofwiesenpark Gera und die Neue Landschaft Ronneburg laden zu BUGA-Zeiten ein: Mit vielen Begleitprojekten zeigt sich die Umgebung der beiden ostthüringischen Ausstellungsorte von verschiedenen floral inspirierten und liebenswerten Seiten.

So wird die Dahlie, die Königin des Spätsommers, gleich zweimal im Mittelpunkt des Interesses stehen. An der „Wiege der deutschen Dahlienzucht", Bad Köstritz, lädt ein Zentrum über Dahlien ein. Dazu zeigt ein Schaugarten historische Sorten. Die barocke Parkanlage in Köstritz hat sich für die BUGA aufputzen lassen. Ein Dahlien-Bogen unterhalb der Leonhard-Kirche und der Dahlienweg nach Gera verbinden das Projekt mit der BUGA. Auch die Stadt Gera hat im Vorfeld der BUGA ihren Dahliengarten saniert. Die historische Anlage aus den 20er Jahren liegt in der Nähe der Villa Schulenburg, einem wichtigen Bau von Henry van de Velde. Der Villengarten präsentiert sich wieder in der Gestaltung der Zeit, mit Ausstellungen rund um den Bereich bildende Kunst laden Haus und Garten ein.

In Gera hat sich der Botanische Garten für den Sommer auf garteninteressierte Besucher eingestellt, die grüne Insel der Stadt zeigt ca. 400 Wildpflanzen in verschiedenen Lebensräumen. Darunter sind auch bedrohte Arten und interessante Nutzpflanzen.

Besondere Bauerngärten wurden zwischen Weißer Elster und Pleiße prämiert, eine Route führt an den schönsten entlang. Ländliche Gärten waren ursprünglich für die Selbstversorgung geplant, vor der industriellen Pharmazie fanden sich überall gängige Heilkräuter. Vielfach gehen inzwischen Artenreichtum und Regionalkultur verloren. Die Bauerngartenroute verbindet sich mit den Wegen in die Neue Landschaft, acht thematisch gestaltete Rad- und Wanderrouten präsentieren den Besuchern eine Landschaft nach dem Rückzug des Bergbaus.

Der Burggarten der Osterburg Weida zeigt sich mit verschiedenen Arealen: Der Wurzgarten ist ein Mix aus Nutz- und Ziergarten, an den höfischen Lustgarten erinnert der Garten unterhalb des Bergfrieds, von dem der ehemalige Gefängnisgarten erreicht werden kann.

Im Altenburger Land verbindet ein Projekt Kunst mit moderner Landschaftsgestaltung, die Halde Beerwalde und der Förderturm Löbichau werden zu Wahrzeichen. Pflanzen werden mit ihrer Färbung einen Regenbogen in die Landschaft zaubern, ein Skulpturenpark stellt die menschlichen Dimensionen der Wismut entgegen. Der Kumpel wird im Mittelpunkt des umfangreichen Beiprogramms Aurora stehen. Die Neugestaltung des Eingangs zum Greizer Park rückt diese reußische Stadt in das Lampenlicht. Die Adern von Jena hingegen zeigen  ein zumeist ärgerliches aber prägendes Element der modernen Stadt: Die oberirdischen Fernwärmetrassen zwischen Göschwitz und dem Heizkraftwerk wurden vor allem von Jugendlichen in pulsierende Adern der Stadt umgestaltet.

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1a. Fotovorschau 
1b. Bilderläuterungen zur Fotogalerie
2. Geländeplan Hofwiesenpark Gera
3. Geländeplan Neue Landschaft Ronneburg
4. Natur neu erleben: Die Bundesgartenschau kommt 2007 nach Thüringen
5. Wismutgeschichte: Von den Spitzkegeln zum Rosenbeet
6. Grüne Klasse! auf der BUGA 2007
7. Kirche auf der Bundesgartenschau
8. Kinderreich auf der BUGA
9. Kunst auf der BUGA
10. Klassik auf der BUGA
11. Jazz, Blues und Weltmusik auf der BUGA
12. Kulinarische Genüsse auf der BUGA
13. Die BUGA auf dem Einkaufsbeutel
14. Blumen- und Pflanzenschauen BUGA 2007
15. Grabgestaltung und Denkmal im Park der Villa Jahr
16. Die Partnerschaftsgärten im Hofwiesenpark Gera
17. Irisgarten, Präriestauden und Sonnenkinder
18. Die Thüringer Welten in der Neuen Landschaft Ronneburg
19. Der Drachenschwanz in der Neuen Landschaft Ronneburg
20. Der Entdeckerturm in der Neuen Landschaft Ronneburg
21. Nachwachsende Rohstoffe in der Neuen Landschaft Ronneburg
22. Finanzielle Eckdaten der BUGA 2007
23. BUGA 2007 - Fakten und Zahlen
24. Wichtige Servicedaten der BUGA 2007
25. DBG und Bundesgartenschauen
26. Begleitprojekte
Bildergalerie

>>> BUGA'07 in Bildern

Der Abdruck dieser Fotos ist honorarfrei.

Fotoquellen: BUGA 2007 GmbH, Jens Meyer, Andreas Vieweg, Wismut GmbH

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